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Blaue Gedichte aus Papier

Handgemachtes Kunsthandwerk mit einem Hauch von Magie und eigener Fotografie verbindet sich zu einer Cyanotypie 

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Ich habe nie nach der Cyanotypie gesucht.
Sie kam zu mir – in einem Moment,
in dem ich selbst durch Tiefe ging.

​

Was mich sofort berührte, war ihre Ruhe.
Ihre Langsamkeit.
Und der Gedanke, dass Licht Zeit braucht,
um Spuren zu hinterlassen.

​

Ich arbeite am liebsten mit Dingen,
die ich selbst gefunden oder fotografiert habe –
Mineralien, Kristalle, Muscheln, Fossilien.
Sie tragen Erinnerung in sich.
Alte Energie, leise Magie.


Wenn das Licht sie berührt,

entsteht mehr als ein Bild:
Es entsteht ein Gefühl.
Eine Verbindung.

​

Cyanotypie ist für mich ein meditativer Prozess.
Kein Foto, das man macht – sondern eins,

das sich zeigen darf.
Im Rhythmus von Sonne und Wasser.
Im Vertrauen auf das, was bleibt.

​

So entstehen Wandbilder, Karten, Lesezeichen –
aber eigentlich sind es kleine Lichtgeschichten.
Blaue Gedichte auf Papier.

Hinter den Kulissen

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